Startseite
Aktuelles
Geschichte
Landwirtschaft
Forstwirtschaft
Biogas
Photovoltaik
Jagd und Wild
Pensionspferdehaltung
RTV Rttg. Hofspieglberg e.V.
Trauungen
Führungen
Galerie
Anfahrt und Impressum
   
 


Hofspiegelberg, das bis dahin ein Vorwerk der Domäne Coppenbrügge war, wurde 1869 als eigenständige Domäne von Georg Heinrich Koch gepachtet, der die Bewirtschaftung bis zu seinem Tod 1907 innehatte. Sein Sohn Georg übernahm die Pachtung und konnte 1911 Hofspiegelberg kaufen.

Im Jahr 1913 wurde die ritterschaftliche Stimme des Gutes Löseck bei Göttingen erworben und auf Hofspiegelberg übertragen, so dass dieses die Deklaration als Rittergut erhielt. Nach dem Tod von Georg Koch im Jahr 1959 trat seine Tochter Magarete Mathilde die Besitznachfolge an. Ihr Ehemann, der aus Schlesien stammende Ulrich Freiherr von Hundt und Alten Grottkau, hatte den Betrieb bereits seit 1950 bewirtschaftet. 1987 fand die Übergabe an die Tochter Gabriele statt, die den Betrieb zusammen mit Ihrem Ehemann Dr. Joachim Ehle bis 2008 führte. Seit der Übergabe an den ältesten Sohn Moritz, führt dieser den Betrieb.
Das großzügig angelegte dreigeschossige Castrum aus behauenem Naturstein stammt mit seinem ältesten Teil - dem Mittelbau -  aus dem Jahre 1851. Die Freitreppe wurde 1887 hinzugefügt. Auf beiden Seiten des Hauses entstanden später Anbauten; allerdings wurde die rechte Seite nicht – wie ursprünglich geplant – entsprechend der linken ausgeführt, so dass sich ein symmetrisches Bild ergeben hätte. Das Gebäude hat einen ebenerdigen Kellertrakt, mit Wirtschaftsräumen und zwei darüber liegenden Wohngeschossen. Zu beiden Seiten des Castrums befindet sich – ebenfalls aus Natursteinen – ein Pavillon.
Eine etwa 50 m lange Kastanienalllee führt auf eine U-förmig angelegte Hofstelle. Rechts und links vor dem Herrenhaus befinden sich Wirtschaftsgebäude, die – bis auf die wohl älteste Fachwerkscheune – aus der Mitte des vorherigen Jahrhunderts stammen. Als weitere Bestandteile der Bausubstanz des Gutes sind drei Häuser die früher den Landarbeiterfamilien zur Verfügung standen, sowie ein dreigeschossiger Getreidespeicher aus dem Jahre 1904 erwähnenswert.

Auf der Westseite des Wohngebäudes liegt ein aus der Mitte des 19. Jahrhunderts stammender zwei Morgen großer Park mit altem Baumbestand. Die Nord- und Ostseite des Hofs und des Parks werden durch eine Natursteinmauer begrenzt.